3 Fragen an Alea Regnin

Am 30. Juni 2023 erscheint „Creeping Changes“, die erste EP von Alea Regnin - wir haben die Musikerin zum Interview gebeten.

 

 

 

 

 

 

Wann hast du deinen ersten eigenen Song geschrieben und wie hat das
Lied geheißen?
Alea Regnin: Meinen ersten Song habe ich gefühlt Ende 2018 geschrieben. Es war ursprünglich ein lyrischer Text und der Titel lautete '27 Tage'. Ein paar Tage später dachte ich, dass der Text auch als Song funktionieren könnte und habe ihn ins Englische übersetzt. Ich hatte jahrelang nicht Gitarre gespielt und habe sie danach wochenlang nicht mehr aus der Hand gelegt. Der drive und die Leidenschaft waren wieder da. "27 days, unbroken. My thinking has changed. Like a flower opens up to sunlight...", lautet eine Zeile aus der ersten Strophe. Ich merke gerade, ich habe viele Nummern aus den Jahren 2019 und 2020, die ich noch nicht album-fit gemacht habe – das ist sicher mangelnder Zeit geschuldet.

Du veröffentlichst nun deine erste EP "Creeping Changes", welche
Veränderungen sprichst du im Titel bzw. mit den Liedern an?
Alea Regnin: Die Lieder sind in den Themen ziemlich unterschiedlich. Aber alle haben sinngemäß eines gemeinsam: dass sich Dinge langsam verändern und transformieren. Unser Weltklima, Regionen, die bald nicht mehr bewohnbar sein werden und daraus resultierende Bevölkerungsströme; die eigene menschliche Entwicklung hin zum Guten bzw. Befreienden. Auch zwischenmenschliche Beziehungen und Liebesbeziehungen verändern sich mit der Zeit.

Welche MusikerInnen oder Alben inspirieren dich?
Alea Regnin: Der Mix ist sehr bunt. Ich habe sehr spät begonnen, großartige KünstlerInnen kennenzulernen. Ich liebe Tom Waits und mag Leonard Cohen, Joni Mitchell und Joan Baez. Ich finde auch Michael Kiwanuka und Emily King irrsinnig gut. Aber meine Begleiter früher waren Tori Amos, Portishead, Massiv Attack, PJ Harvey, Radiohead, Björk und natürlich Nirvana. Und jetzt sind es sicher Mira Lu Kovacs, Beate Wiesinger, Violetta Parisini, Soap & Skin, die 5/8erl. Ich mag die österreichische Musikszene!
Die
grandes dames et hommes wie Ella Fitzgerald, Bill Withers, Ray Charles und Nina Simone sollten nicht unerwähnt bleiben. Zwischendurch hatte ich auch einmal eine Rufus Wainwright-Phase. Die sind und waren alle prägend für mich.

 

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